Zum Inhalt springen
Rivermatic
Automatisierung 06 · gebaut, gemessen und mit Testfällen geprüft

Niemand tippt mehr Aufträge ab.

Aufträge und Bestellungen, die per Mail hereinkommen, stehen fertig ausgefüllt zur Freigabe bereit — jedes Feld mit dem wörtlichen Zitat aus der Mail daneben. Eure Leute prüfen und klicken, statt abzutippen. Was nicht in der Mail steht, bleibt leer und rot: geraten wird nichts.

Beispiel · Mail rein, Auftrag raus · frei erfundene Daten
Lohnt sich ab
5 Auftragsmails
am Tag — ab etwa fünfzehn wird es deutlich spürbar
Kosten je Auftragsmail
4,6 US-Cent
gemessen an 46 Mails, nicht geschätzt
Falsch erfasst
0 von 46
im Messlauf: kein Feld sah richtig aus und war es nicht
Ziel bis live
4–6 Wochen
bei Standardsystemen, mit euren echten Daten
Einmal zusehen

Aus einer Mail wird ein Auftrag zur Freigabe

Schaut einmal zu, wie eine echte Auftragsmail durchläuft — oder klickt euch selbst durch.

DEMO · AUFTRAGSERFASSUNG läuft gerade Beispieldaten, frei erfunden

Links die Auftragsmail, rechts der Entwurf, den euer Team nur noch prüft. Jedes Feld trägt das wörtliche Zitat, aus dem es stammt — und was nicht in der Mail steht, bleibt leer.

Bereit Vier Schritte, etwa sechs Sekunden
Springen zu
2 Der Entwurf zur Freigabe
Von KI vorausgefüllt — bitte jedes Feld prüfen. Nichts wird geschrieben, bevor ihr freigebt.
Auftraggeber
Krings Metallbau
aus der Mail: „Krings Metallbau"
✓Absender bekannt
Abholung
Do., 27.08.
aus der Mail: „am Donnerstag"
✓Termin liegt vorn
Lieferort
Aachen (DE)
aus der Mail: „nach Aachen"
✓Ort im Land plausibel
Menge
3 Paletten
aus der Mail: „3 Paletten"
✓Menge lesbar
Gewicht
1.500 kg
aus der Mail: „ca. 1.500 kg" — die ältere Angabe 1.200 kg wurde im Text als überholt erkannt
!Korrektur erkannt
Preis
— steht nicht in der Mail —
gefunden wurde nur „Preis wie üblich". Ein Betrag ist das nicht, also wird keiner eingesetzt.
✕Braucht euch
5 von 6 Feldern geprüft und in Ordnung · 1 Feld braucht euch
Freigeben Erst nach eurem Klick geht der Auftrag in die Systeme, die ihr festlegt. Solange ein Feld rot ist, geht gar nichts.
VON HAND6 Min
MIT SYSTEM1,5 Min
KI-KOSTEN JE MAIL4,6 US-Cent
FALSCH ERFASST0 von 46

Gemessen an 46 Auftragsmails: kein Feld sah richtig aus und war es nicht. Die beiden Zeitangaben sind gerechnet, nicht gemessen.

Andere Mailart
Schritt für Schritt

Was dabei genau passiert

SCHRITT 01

Die Auftragsmail geht in eurem Postfach ein

Angebunden an das Postfach, das ihr ohnehin habt. Ihr müsst nichts umstellen und keine neue Adresse an eure Kunden kommunizieren.

SCHRITT 02

Der Entwurf wird vorausgefüllt — mit Zitat an jedem Feld

Neben jedem Wert steht die Stelle aus der Mail, aus der er stammt. Fließtext, PDF-Formular, Antwortkette oder zwei Sprachen in einer Mail: dafür ist ein Sprachmodell gebaut und keine starre Vorlage.

SCHRITT 03

Zehn Prüfungen laufen über den Entwurf

Passt die Postleitzahl zum Land, liegt der Termin in der Zukunft, passt das Gewicht zur Menge, steckt im Text eine Korrektur? Was auffällt, wird rot — bevor jemand freigibt.

SCHRITT 04

Drei Touren in einer Mail werden drei Entwürfe

Und Mails, die gar kein Auftrag sind — Statusfragen, Reklamationen, Newsletter — stehen sichtbar als „übersprungen" in derselben Liste. Nichts verschwindet still.

DIE WICHTIGSTE REGEL

Was nicht in der Mail steht, wird nicht erfunden

Ein Preis „wie üblich", eine Menge „wie beim letzten Mal", eine Adresse „kommt noch": Das Feld bleibt leer und rot. Und geschrieben wird ohnehin erst nach dem Klick eines Menschen — kein Wert erreicht euer System, ohne dass ihn jemand gesehen hat.

Was sich ändert

Der Unterschied im Alltag

HeuteMontagmorgen, elf Auftragsmails — jede wird gelesen und Feld für Feld ins System getippt.
DanachElf fertig ausgefüllte Entwürfe warten in einer Liste — geprüft wird, nicht getippt.
HeuteOb eine Zahl stimmt, merkt man beim Tippen — oder gar nicht.
DanachJede Zahl trägt das wörtliche Zitat aus der Mail. Was nicht dasteht, bleibt leer und rot.
Heute„1.500 kg statt 1.200 kg", vertauschte Termine oder eine PLZ im falschen Land fallen erst später auf.
DanachZehn automatische Prüfungen melden genau das — als rotes Feld, bevor jemand freigibt.
HeuteDrei Touren in einer Mail heißt: dreimal alles lesen.
DanachDrei Entwürfe, je einer pro Tour.
HeuteMails, die kein Auftrag sind, kosten trotzdem Aufmerksamkeit.
DanachSie stehen sichtbar als „übersprungen" in derselben Liste — nichts verschwindet still.

Die Automatisierung schreibt nie selbst in euer System. Sie füllt ein Formular vor; geschrieben wird erst nach dem Klick eines Menschen. Wer „vollautomatisch ohne Prüfen" sucht, bekommt das hier bewusst nicht.

Ehrlich gesagt

Wann sich diese Automatisierung nicht lohnt

Die Aufträge kommen schon strukturiert an

Webshop, EDI oder Kundenportal — dann ist das Abtippen längst weg und es gibt nichts zu gewinnen.

Zwei Aufträge am Tag

Dann ist das Erfassen kein Engpass. Wahrscheinlich verliert ihr die Zeit woanders — wir schauen im Erstgespräch, wo.

Niemand prüft die Entwürfe täglich

Ein Korb, den keiner abarbeitet, ist kein Fortschritt. Die Automatisierung braucht einen Menschen, der freigibt.

Excel-Anhänge und exotische Formate werden nicht gelesen — sie stehen als „nicht gelesen" am Entwurf. Telefon, Fax und WhatsApp bleiben außen vor: Mail ist der Eingang. Eine Empfangsbestätigung an den Kunden verschickt sie bewusst nicht. Und sie kennt eure Stammdaten nicht — „Preis wie üblich" bleibt deshalb leer.

Passt das zu eurem Auftragseingang?

30 Minuten, unverbindlich. Wir sagen auch, wenn sich die Automatisierung bei euch nicht rechnet.

Nicht sicher, ob diese Automatisierung der richtige Anfang ist? Der Selbsttest vergleicht sie in zwei Minuten mit den sechs anderen.

Erstgespräch buchen